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Das rätselhafte Notizbuch des Professors #SchwarzeFedern

Notizbucheintrag von Professor Propys #SchwarzeFedern

 

Wie es aussieht, hat die Journalistin Miss Carson ihr Versprechen gehalten und vielen von uns, die von der Polizei zurückgehaltene Notizbuchseite des Professors zugänglich gemacht.

Für mich sieht es so aus, als habe der Professor links einen Brief an Lizzy angefangen, rechts die Untersuchung der Federn vorgenommen um dann schnell in Bath zu skizzieren, was er dort sah. Das würde die vielen Tintenkleckse und das Chaos auf dem Blatt erklären. Weitere Spekulationen rundum die Blätter finden an diesem sicheren Treffpunkt und hier

 statt. Ich frage mich, ob der Professor in der Universität weitere Notizbücher hatte, die sich Abraham Darby unter den Nagel reißen konnte? Woher sonst sollte er soviel wissen über die Sídhe – außer, er hat tatsächlich alles erfunden – die Erwähnung von Eisen scheint aber mit der Formel in der Mitte des Blatts übereinzustimmen. Nach Darbys Besuch dauerte es lange, bis Lizzy, „das liebe Dienstmädchen“, sich wieder beruhigt hatte. Sie ist sehr beunruhigt durch seine Thesen zu den Sídhe und seinen „Federwerks“-Plänen. Gestern Abend wollte sie wissen, ob ich mit ihr nach Schottland gehen würde, um die Forschungsreise des Professors nachzuvollziehen, um mehr über ihre Herkunft zu erfahren und natürlich, um sicherer zu sein als hier in London. Obwohl die Gründe für ein Mitkommen rein wissenschaftlicher Natur wären, habe ich mich sehr gefreut, über ihre Frage.

Aktuell sucht Lizzy in den „Zwei Welten“ und dem „Buch der Prophezeiungen“ nach weiteren Hinweisen, die mit diesem Notizbuchblatt in Verbindung stehen könnten. Sie beschäftigt vor allem die Frage, was mit dieser Prophezeiung gemeint sein könnte:

Grenze sie nicht aus, auch wenn sie seltsam sind

 

„Grenze sie nicht aus, auch wenn sie seltsam sind“ – wen könnten die Sidhe als seltsam bezeichnen? Und ausgrenzen?

Die Eigenschaften der Luft #SchwarzeFedern

Lunchzeit im magischen Labor! Selbst Lizzy macht nun eine Pause und hat sich als Dienstmädchen (inklusive Häubchen) getarnt, um dem Gespräch mit Abraham Darby besser lauschen zu können. Als kleine Einführung, wen wir hier gleich erwarten, der Brief, mit dem Darby um dieses Treffen bat:

Werter Oscar Tendelion,

ich ersuche Ihre Hilfe als Student des von uns gegangenen Professor Propys. Als einer seiner Doktoranden tauschte ich mich rege mit ihm über die „Zwei Welten“ und mögliche Lebewesen in anderen Welten aus. Die Vorfälle von Bath überraschen mich daher nur bedingt. Gerne würde ich Ihre Meinung zu einigen meiner Thesen über die Sídhe hören, die ich in meiner Dissertation „Die Eigenschaften der Luft“ publizieren möchte. Bitte lassen Sie mich wissen, ob ich am Montag um 13 Uhr bei Ihnen willkommen bin.

Hochachtungsvoll,
Abraham Darby, Doktorand

Nun, ich bin gespannt… Ah, es hat geklopft!

 

 

 

Die neuesten Gerüchte #SchwarzeFedern

Viele von Ihnen waren vermutlich nicht in der Lage, am Samstagnachmittag in den Hyde-Park zu kommen. Ich traf dort auf L, die Person, die mir bei einem Empfang zu Ehren des Professors einen Hinweis zugesteckt hatte, dass ich sie treffen solle. Tatsächlich ist L. identisch mit Lizzy aus dem Testament von Sir Propys, wie Sie ja schon vermutet hatten. All die Fragen, die ich an sie hatte, führten jedoch meist zu Gegenfragen, so dass ich den gestrigen Tag nutzte, und in den Club des Professors ging, um mehr herauszufinden über die Verbindung von Propys und Lizzy. Es ist natürlich nicht so einfach, englischen Gentlemen Geheimnisse zu entlocken, doch die richtige Mischung aus Gin und Schmeichelei können Wunder wirken. Ein Wunder habe ich auch in Erfahrung gebracht, glaube ich: Mein hochverehrter Professor Propys, Junggeselle seit ich ihn kenne, scheint eine „enge Verwandte“ gehabt zu haben… Enge Verwandte! Wer ist Lizzy denn nun eigentlich? Stand sie deswegen im Testament? Warum hielt er sie im Verborgenen?

Einer seiner Clubkollegen erzählte mir, wie Professor Propys berühmt wurde. Vor zwanzig Jahren, kurz vor der Veröffentlichung der „Zwei Welten“, war Dr. Samuel Propys (wie er damals noch hieß) auf einer Forschungsreise in England und Schottland. Als er nach London zurückkehrte mied er für ein halbes Jahr seinen Club. Zuerst mutmaßten seine Freunde, dass es am Buch und seiner Arbeit liege, doch bald kamen ihnen Zweifel, als einer von ihnen, der öfters in den Armenvierteln medizinische Hilfe leistete, Propys dort traf. Sie sprachen nie darüber und als sein Buch erschien und er die Zwei-Welten-Theorie begründete, rückte dies auch in den Hintergrund. Ich bemühte mich daraufhin auch, im Club jeglichen Verdacht zu zerstreuen und mache mich nun mit Feuereifer – wie von Lizzy ja bereits angeregt – an die Lektüre der „Zwei Welten“.

Um davor nochmals zusammenzufassen, was wir bereits wissen und wonach ich Ausschau halten muss:

Bath versank in #SchwarzenFedern, es wurde sehr laut und kurz darauf waren Stadt und Umgebung verschwunden. Vogelfänger glauben, dass die Federn nicht von Vögeln stammen. Ein Gerichtsdiener, der nach Bath unterwegs war, wurde verrückt und liegt nun in Bedlam. Der Professor wurde mit zwei Kollegen nach Bath geschickt und von M. aufgespießt in einem Baum gefunden. Ob seine Leiche noch Hinweise verbirgt?! (ich möchte gar nicht weiterdenken) Die Bauern der Umgebung berichten, dass Kinder verschwinden und ähnliche Gräueltaten. Sie bekämpfen angebliche Monster und Ungeheuer mit Knoblauch und vernagelten Türen. Der Professor versteckte eine Verwandte vor der Öffentlichkeit und einen Teil seiner Bibliothek. Ein Buch ohne Titel und eine dicke Ausgabe der Zwei Welten stechen besonders ins Auge. Unerklärlicherweise ist das namenlose Buch jedoch leer, die „Zwei Welten“ überprüfe ich nun.

Es liegen hier bestimmt noch weitere Hinweise verborgen! Was meinen Sie?