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Das rätselhafte Notizbuch des Professors #SchwarzeFedern

Notizbucheintrag von Professor Propys #SchwarzeFedern

 

Wie es aussieht, hat die Journalistin Miss Carson ihr Versprechen gehalten und vielen von uns, die von der Polizei zurückgehaltene Notizbuchseite des Professors zugänglich gemacht.

Für mich sieht es so aus, als habe der Professor links einen Brief an Lizzy angefangen, rechts die Untersuchung der Federn vorgenommen um dann schnell in Bath zu skizzieren, was er dort sah. Das würde die vielen Tintenkleckse und das Chaos auf dem Blatt erklären. Weitere Spekulationen rundum die Blätter finden an diesem sicheren Treffpunkt und hier

 statt. Ich frage mich, ob der Professor in der Universität weitere Notizbücher hatte, die sich Abraham Darby unter den Nagel reißen konnte? Woher sonst sollte er soviel wissen über die Sídhe – außer, er hat tatsächlich alles erfunden – die Erwähnung von Eisen scheint aber mit der Formel in der Mitte des Blatts übereinzustimmen. Nach Darbys Besuch dauerte es lange, bis Lizzy, „das liebe Dienstmädchen“, sich wieder beruhigt hatte. Sie ist sehr beunruhigt durch seine Thesen zu den Sídhe und seinen „Federwerks“-Plänen. Gestern Abend wollte sie wissen, ob ich mit ihr nach Schottland gehen würde, um die Forschungsreise des Professors nachzuvollziehen, um mehr über ihre Herkunft zu erfahren und natürlich, um sicherer zu sein als hier in London. Obwohl die Gründe für ein Mitkommen rein wissenschaftlicher Natur wären, habe ich mich sehr gefreut, über ihre Frage.

Aktuell sucht Lizzy in den „Zwei Welten“ und dem „Buch der Prophezeiungen“ nach weiteren Hinweisen, die mit diesem Notizbuchblatt in Verbindung stehen könnten. Sie beschäftigt vor allem die Frage, was mit dieser Prophezeiung gemeint sein könnte:

Grenze sie nicht aus, auch wenn sie seltsam sind

 

„Grenze sie nicht aus, auch wenn sie seltsam sind“ – wen könnten die Sidhe als seltsam bezeichnen? Und ausgrenzen?

Ein Aufruf für Lizzy #SchwarzeFedern

Meine liebe Lizzy #SchwarzeFedern

Wer von Ihnen gestern mit im Hyde Park war, kennt die großen Neuigkeiten ja bereits: Lizzy versteckt sich nun im Haus des Professors, in seiner geheimen Bibliothek. Wie einige von Ihnen  seit längerem vermutet hatten, denkt Lizzy vom Professor als Vater, hat jedoch keine Beweise dafür. Ihre Mutter hat sie nie kennengelernt. Professor Propys offenbarte ihr nie mehr, sie weiß von ihm nur, dass er sie vor 20 Jahren aus Schottland mitbrachte und versteckt hielt. Dass ich endlich ihr Vertrauen erringen konnte, habe ich der Journalistin Carlinda Carson zu verdanken bzw. einem Versprechen, das ich ihr gab und für das ich mir noch Hilfe von Ihnen erhoffe:

Die Journalistin ließ mich, als ich sie am Freitag in der Redaktion besuchte, einen Blick in das Notizbuch des Professors werfen – bzw. auf die Zeichnung, die sie sich davon machte (wie sie die Polizei dazu brachte, ihr das zu erlauben möchte ich gar nicht wissen!), das ist der Ausschnitt, den ich ausmachen konnte. Eine angefangene Nachricht des Professors an Lizzy. Mehr möchte mir Miss Carson erst zeigen, wenn ich ihr ein Interview zu den Sídhe gebe. Sie scheint zu ahnen, dass ich als Assistent des Professors mehr über das Verborgene Volk weiß. Ich hoffe nur, dass sie nichts davon ahnt, dass Lizzy bei mir ist und vielleicht sogar eine Halbsídhe… Daher würde ich der neugierigen Schreiberin auch gerne eine oder einen Kollegin bzw. Kollegen aus dieser Runde empfehlen: gibt es jemanden unter Ihnen – oder ja vielleicht auch mehrere, die sich mit der Journalistin unterhalten würden? Es wäre unglaublich wichtig, dass ich nicht weiter in den Fokus von Polizei und Militär gerate, insbesondere jetzt, wo sich Lizzy hier im Haus versteckt hält – und das Militär mir heute einen Besuch abgestattet hat mit der Bitte um weitere Informationen zum Professor und seinen Forschungen. Morgen mittag wird mich ein anderer Student des Professors aufsuchen, der seine Doktorarbeit über die Sídhe schreiben. Er hat sich quasi zum Mittagessen um 13:00 Uhr eingeladen. Vermutlich ein armer Schlucker, wie ich auch mal einer war. Vielleicht können wir ihm gemeinsam weitere Informationen entlocken und diese – gefiltert!- an die Journalistin weitergeben. Was meinen Sie? Ich werde hier im magischen Labor mitprotokollieren!

Ich hoffe sehr, dass Sie mir helfen können und es für Sie weniger problematisch ist, Miss Carsons Fragen öffentlich im Story Globe zu beantworten. Sobald ich ihr eine Zusage machen kann, will sie mir die fehlende Seite aus dem Notizbuch aushändigen.

Auf bald,
Ihr Oscar

Der Sinn der Prophezeiungen #SchwarzeFedern

Unglaublich, was Ihr in den letzten Tagen erreicht habt! 21 Prophezeiungen hatte ich gezählt und für Euch abgeschrieben und Ihr habt Sie alle über Nacht gelöst – jetzt heißt es nur noch, einen Sinn in den Texten zu finden…

Es werden schwarze Federn fallen

„Es werden schwarze Federn fallen“ – Nun, sie sind gefallen und haben – wie eine von Euch gleich zu Beginn vermutete-, großes Unglück über Bath gebracht. Die Frage ist nun: was können wir aus den anderen Prophezeiungen herauslesen, um uns für das Kommende (was immer das sein mag?) zu wappnen? Hat eine oder einer von Euch eine Sammlung der Bilder und ihrer Bedeutungen angelegt, damit wir alle einen Überblick gewinnen können? Ihr müsst entschuldigen, aber ich selbst war etwas abgelenkt:

Gestern war die Polizei wieder hier. Sie fragten nach Lizzy! Ich kann mir nicht erklären, wie sie darauf gekommen sind, dass es Lizzy überhaupt gibt. Ob der Professor eine Frau dieses Namens kannte, ob mir das „Verborgene Volk“ etwas sagen würde und noch einige andere komische Fragen. Sie müssen irgendwas in Bath gefunden haben, wollten mir aber noch nichts weiter verraten. Es wird aber gemunkelt, dass mittlerweile Soldaten in Bath sind. Wenn man dem Zeitungsartikel der letzten Woche glauben kann, wird es auch Zeit für eine öffentliche Stellungnahme.

Ich habe der Polizei natürlich nichts von Lizzy erzählt, werde ihr aber eine Nachricht hinterlassen, dass sie gesucht wird…

Menschen verschwinden #SchwarzeFedern

Inzwischen bin ich der Überzeugung, dass wir es mit „Sídhe“ zu tun haben; magischen Kreaturen (Elfen und Feen), die in der irischen Mythologie wichtig sind, aber auch in Schottland bekannt. Wie dies alles zusammenhängt vermag ich nicht abzuschätzen, die Gefahr ist aber real – und sie scheint sich auszubreiten! Dies stand heute in der Zeitung:

Wer sind die Kinder-und Frauenfänger #SchwarzeFedern

Wie gerne würde ich mit Lizzy sprechen, sie schien mehr darüber zu wissen… Was schlagen Sie vor soll ich tun?

Die neuesten Gerüchte #SchwarzeFedern

Viele von Ihnen waren vermutlich nicht in der Lage, am Samstagnachmittag in den Hyde-Park zu kommen. Ich traf dort auf L, die Person, die mir bei einem Empfang zu Ehren des Professors einen Hinweis zugesteckt hatte, dass ich sie treffen solle. Tatsächlich ist L. identisch mit Lizzy aus dem Testament von Sir Propys, wie Sie ja schon vermutet hatten. All die Fragen, die ich an sie hatte, führten jedoch meist zu Gegenfragen, so dass ich den gestrigen Tag nutzte, und in den Club des Professors ging, um mehr herauszufinden über die Verbindung von Propys und Lizzy. Es ist natürlich nicht so einfach, englischen Gentlemen Geheimnisse zu entlocken, doch die richtige Mischung aus Gin und Schmeichelei können Wunder wirken. Ein Wunder habe ich auch in Erfahrung gebracht, glaube ich: Mein hochverehrter Professor Propys, Junggeselle seit ich ihn kenne, scheint eine „enge Verwandte“ gehabt zu haben… Enge Verwandte! Wer ist Lizzy denn nun eigentlich? Stand sie deswegen im Testament? Warum hielt er sie im Verborgenen?

Einer seiner Clubkollegen erzählte mir, wie Professor Propys berühmt wurde. Vor zwanzig Jahren, kurz vor der Veröffentlichung der „Zwei Welten“, war Dr. Samuel Propys (wie er damals noch hieß) auf einer Forschungsreise in England und Schottland. Als er nach London zurückkehrte mied er für ein halbes Jahr seinen Club. Zuerst mutmaßten seine Freunde, dass es am Buch und seiner Arbeit liege, doch bald kamen ihnen Zweifel, als einer von ihnen, der öfters in den Armenvierteln medizinische Hilfe leistete, Propys dort traf. Sie sprachen nie darüber und als sein Buch erschien und er die Zwei-Welten-Theorie begründete, rückte dies auch in den Hintergrund. Ich bemühte mich daraufhin auch, im Club jeglichen Verdacht zu zerstreuen und mache mich nun mit Feuereifer – wie von Lizzy ja bereits angeregt – an die Lektüre der „Zwei Welten“.

Um davor nochmals zusammenzufassen, was wir bereits wissen und wonach ich Ausschau halten muss:

Bath versank in #SchwarzenFedern, es wurde sehr laut und kurz darauf waren Stadt und Umgebung verschwunden. Vogelfänger glauben, dass die Federn nicht von Vögeln stammen. Ein Gerichtsdiener, der nach Bath unterwegs war, wurde verrückt und liegt nun in Bedlam. Der Professor wurde mit zwei Kollegen nach Bath geschickt und von M. aufgespießt in einem Baum gefunden. Ob seine Leiche noch Hinweise verbirgt?! (ich möchte gar nicht weiterdenken) Die Bauern der Umgebung berichten, dass Kinder verschwinden und ähnliche Gräueltaten. Sie bekämpfen angebliche Monster und Ungeheuer mit Knoblauch und vernagelten Türen. Der Professor versteckte eine Verwandte vor der Öffentlichkeit und einen Teil seiner Bibliothek. Ein Buch ohne Titel und eine dicke Ausgabe der Zwei Welten stechen besonders ins Auge. Unerklärlicherweise ist das namenlose Buch jedoch leer, die „Zwei Welten“ überprüfe ich nun.

Es liegen hier bestimmt noch weitere Hinweise verborgen! Was meinen Sie?