Prolog, Kapitel 1 und 2 #SchwarzeFedern

Wie gefällt Euch der Einstieg ins Buch? Oscar ist etwas gekränkt, dass sein Name nicht erwähnt wird, während ich (Lizzy, Anm. d. Red.) sehr froh bin, dass ich nur einmal vorkomme…

 

13 Gedanken zu „Prolog, Kapitel 1 und 2 #SchwarzeFedern

  1. Scathach Nimmerland

    Im Prolog erfährt man ja das, was der Professor wohl schon heraus gefunden hat. Die schwarzen Federn…das verschwinden von Bath und was dies mit sich brachte.

    Der Einstieg in das Buch war gleich spannend…man lernt Bartholomew Kettle kennen, einen Feenmischling, der mit seiner Schwetser Hettie und seiner Mutter im Feenslum lebt. Ich kann mir kaum vorstellen wie er sich fühlte als er es mit ansehen musste, wie sein einziger Freund entführt wurde. Man fühlt einfach mit ihm.

  2. Marie

    Der Prolog ist ja im Prinzip das, was wir hier mit dem Magischen Labor miterlebt haben, in Kurzform beschrieben. Das gibt nochmal eine sehr gute Zusammenfassung.

    Und nach den ersten beides Kapiteln kann ich auf jeden Fall feststellen, dass sich „Die Seltsamen“ sehr flott ließt. Mag vielleicht auch daran liegen, dass es ein Kinderbuch ist (Zumindest würde ich es so einteilen. Wie Harry Potter, Narnia, Bartimäus, Spiderwicks etc.) – es darf natürlich nicht allzu kompliziert geschrieben werden.

    Zu den Charakteren kann ich noch nicht so viel sagen, dafür weiß ich einfach noch zu wenig. Besonders Mr Jelliby. Es lässt sich jedoch feststellen, dass sie zu den Guten gehören müssen. Bin gespannt, was da noch so alles kommen mag.

  3. JessSoul

    Also ich finde nicht, dass man dieses Buch als Kinderbuch bezeichnen kann, eher als Fantasyschmöker für alle Altersklassen…Der Anfang zieht einen auf jeden Fall sofort in seinen Bann. Es ließt sich wirklich sehr flüssig und kurzweilig. Als absoluter London-Fan fühle ich mich gleich zuhause, wenn es im Buch auch etwas düsterer ist als im echten Leben. Aber gerade das macht es hier so gemütlich und zeitgleich spannend! Wir erfahren hier schon etwas unterschwellig, dass Mr. Lickerish nicht unbedingt zu den guten und Mr. Jelliby nicht unbedingt zu den fleißigsten und motiviertesten Bürgern gehört, aber wir werden bestimmt noch mehr über die beiden erfahren…

  4. Julia Groß

    Als Kinderbuch würde ich es auch nicht einordnen, dafür ist es zu vielschichtig. Ich würde aber auch Harry Potter nicht unbedingt als eins einstufen 🙂

    Der Einstieg hat mir super gefallen. Wir lernen im Prolog die Stadt Barth kennen und erfahren wie die Sídhe und Feen Kobolde, etc. nach London kamen. Außerdem lernen wir Bartholomew Kettle kennen, der mit seiner Mutter und seiner Schwester zusammenlebt – in einer armen Gegend für Feen. Hettie und er sind Mischlinge, eine Tatsache, die schwer wiegt, denn Mischlinge sind nicht sonderlich beliebt.
    Eine hübsche, aber auch unheimliche Dame taucht auf, übt einen Zauber aus und nimmt Bartholomews Freund, auch einen Mischling mit. Schrecklich!!

    Außerdem lernen wir Arthur Jelliby, einen etwas faulen und phlegmatischen Zeitgenossen und den Justizminister Mr. Lickerish kennen. Lickerish scheint kein besonders netter Zeitgenosse zu sein. Er war der erste Sídhe, der in die britische Regierung berufen wurde.
    Neun Mischlinge sind in der letzten Zeit ermordet worden! Sie scheinen aus Bath zu stammen. Alle Leichen wurden in der Themse gefunden und waren absolut hohl.

  5. Julia Groß

    Mist, der letzte Post, also meine Frage, gehört zu Kapitel 3-6! Ich kann ihn leider hier nicht löschen und will aber nicht spoilern! Lizzy, Oscar, könnt ihr helfen??

    1. Oscar Beitragsautor

      Liebe Julia, wir haben deinen Kommentar wie gewünscht gelöscht! Oscar und Lizzy

  6. Bea

    Heute kann ich endlich das Buch beginnen. Den Prolog habe ich schon mal gelesen und den fand ich einfach unglaublich schön geschrieben. Unglaublich, dass der Autor erst 16 Jahre alt war als er das Buch schrieb.

  7. Bea

    So, den ersten teil habe ich gerade beendet und da geht es ja schon ganz schön zur Sache. Ich würde zu gerne wissen, wer diese Frau im pflaumenfarbenen Kleid ist. Ist sie es, die die Mischlinge tötet? da sie mit dem armen Jungen verschwunden ist, gehe ich mal davon aus. Die Ratsversammlung war ja mal nicht so verlaufen, wie gedacht. Ich vermute mal, dass Mr. Lickerish das genau so geplant hatte. Ich hoffe, dem kleinen Bart Kettle und seiner Schwester passiert nicht das Gleiche wie dem Nachbarjungen.

  8. Bea

    Ach ja. Ich finde es schrecklich wie Feen und Mischlinge behandelt werden. Sie müssen ins Slums leben und die schmutzigsten Arbeiten verrichten. Sie tun mir sehr leid. Und als wenn das noch nicht genug wäre, wird ihnen auch noch alles was passiert angelastet. Für jeden Mord und jeden Diebstahl werden sie verantwortlich gemacht. Dabei sind sie ja nicht freiwillig hier und können auch nicht nach Hause, weil das Tor ins Feenreich verschwunden ist. Sie haben wirklich kein schönes Leben in London.

  9. Legeia

    Ich bin auch soweit. Finde die Ideen und den Schreibstil grandios. Mal etwas ganz anderes. Bin ein Steampunk-Fan und mag das alte London.
    Die Feen haben es wirklich nicht leicht, auch die Mischlinge nicht. Die Szene mit der Frau im pflaumenfarbenem Samt, die noch am Hinterkopf ein Gesicht hat, war sehr gruselig. Bartholomew ist ein aufgeweckter Junge, das muss man schon sagen. Schlimm, wie er mit seiner Familie leben muss.

    Die Ratsversammlung sollte wohl so ausarten, Likerish hat da seinen Teil beigetragen. Jelliby scheint etwas gedankenverloren zu sein, aber durchaus sympathisch. Die Sache mit den ausgehöhlten Körpern ist ja auch so ein Ding. Es geht gleich spannend los und liest sich schnell weg.

  10. Thomas

    Mir hat der Einstieg gefallen – man erfährt quasi nebenbei etwas über das Leben in New Bath und London und Spannung wird durch die Morde an den Mischlingen aufgebaut – vor allem bleibt die Frage, wer daran schuld ist und was es mit dem scheinbaren Ritual auf sich hat. Interessant ist, dass der Minister am Schluss lächelt, als die Sitzung im Chaos endet.

  11. Bianca

    Sorry, dass ich jetzt erst einsteige. Erstmal vielen Dank, dass ich bei dieser Leserunde dabei sein darf! Ich komme leider gerade wegen der Arbeit nicht so viel zum Lesen, wie ich es gerne hätte, aber habe bald ein paar Tage Urlaub, da wird es hoffentlich besser.

    Zuerst einmal war ich überrascht, dass das Buch sich scheinbar gar nicht um Oskar und Lizzy und die Geschehnisse in Bath handelt, sondern dass diese nur kurz zusammengefasst wurden und wir uns nun in der Zeit nach dem Krieg befinden.

    Bartholomew und seine Familie sind sehr liebenswert, und ich habe ein bisschen Angst, dass diese pflaumenfarbene Frau mit dem gruseligen Zweitgesicht für die Morden an den Mischlingen verantwortlich ist und nun auch Jagd auf Bartholomew macht. :-/

    Mr. Jelliby gehört meiner Meinung nach sicherlich zu den Guten, wenngleich er recht phlegmatisch ist und wohl eher ungewollt in die ganze Sache schlittert. Der Hochelf Lickerish scheint der Bösewicht par excellence zu sein.

    Und nein, ein Kinderbuch ist das für mich nicht, dafür ist es etwas zu gruselig (also für Kinder).

  12. Bianca

    Ich finde übrigens, dass das Buch bislang eine sehr düstere und beklemmende Atmosphäre hat. Sowohl Mensch als auch Fabelwesen müssen in bitterlicher Armut leben.

    Was ich nicht ganz verstehe? Wieso werden die Morde an den Mischlingen auf der Versammlung diskutiert, wo doch sogar Mischlinge, auch Kinder, ganz öffentlich gehängt werden, wenn man sie entdeckt? Könnte denen doch total egal sein?

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