Die Seltsamen: Kapitel 14 bis 16 #SchwarzeFedern

Klärt sich nun, was so fürchterlich hässlich sein soll? Und wer oder was ist „Die Grünhexe“?

7 Gedanken zu „Die Seltsamen: Kapitel 14 bis 16 #SchwarzeFedern

  1. Marie

    Für mich klärt sich nicht, was so hässlich sein soll. Es scheint eher so als würde die Schönheit im Auge des Betrachters liegen. Wobei Bartholomew das Problem hat, dass er als Mischling weder Mensch noch Sidhe ist und somit von beiden Seiten als eher hässlich angesehen wird. Allerdings hätte ich beim Lesen nie einen hässlichen Jungen vor Augen. Spitze Ohren, ein längliches Gesicht, helle Haut – für mich machte das den Jungen nicht automatisch hässlich. Aber das unterscheidet sich sicherlich auch von Leser zu Leser.

    Und was die Grünhexe betrifft.. ist kann mir kein rechtes Bild von ihr machen. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass sie im Prinzip mit allem einverstanden ist, was der Justizminister veranstaltet, abgesehen von dem Opfern der Kinder. Das schien sie zu bestürzen. Bevor sich Bartholomew und Jelliby verabschiedet hatten, hielt ich die Hexe für eine nette (sehr) alte magische Kreatur – magisch, alt, aber nett. Jedoch nach der letzten Szene des 18ten Kapitels..

  2. JessSoul

    Ich finde die beiden Kinder auch nicht hässlich…Hettie stelle ich mir sogar sehr niedlich vor, mit ihren Zweigen auf dem
    Kopf, aber wir sind auch nicht so vorurteilsbehaftet, wie die Sidhe und Menschen in London und Umgebung…für die sind die Mischlinge nur meidenswerte Kreaturen…
    Die Grünhexe kann ich nicht ganz beurteilen, auf der einen Seite nett, aber total abgedreht…man weiß irgendwie nicht sofort, auf wessen Seite sie steht…was ich aber ganz toll finde: Auf der Homepage von Stefan Bachmann gibt es ganz tolle Illustrationen, auch von dem Wagen, in dem die Grünhexe lebt:-)

  3. Bianca

    Ich dachte erst, die Grünhexe sei eine arme, alte Frau, die gar nicht so recht von Lickerishs Machenschaften gewusst hat. Aber ihre komische Mimik und was sie so sagt, zeigen doch eindeutig, dass sie bereit ist, für die Öffnung des Portals und die erhoffte Rückkehr ins Feenland alles zu tun. Es tut ihr angeblich leid, was den Mischlingen passiert, aber sie scheint ja auch nicht bereit sein, Lickerish nicht mehr zu helfen. Es sind dann ja doch nur irgendwelche Kinder, und SIE legt ja nicht selbst Hand an, also ist sie doch nicht schuld. Sie nimmt ja auch in Kauf, dass beim Öffnen des Portals alle Menschen und viele Feenwesen sterben werden. Ein Wolf im Schafspelz.

    Im 14. Kapitel bezieht sich das Wort „hässlich“ ja auf Melusine bzw. Jack Box. Es war natürlich clever, sich als Wirt eine solche schöne Dame zu holen, der keiner widerstehen kann. Wie schade, dass Melusine eigentlich eine nette Dame zu sein scheint und von Jack Box „besetzt“ wurde, was man merkt, als sie kurz im Hof mit Bartholomew alleine redet, ohne den Schatten. Dass der sich einfach einen neuen Körper suchen kann, zeigt, dass es nahezu unmöglich sein wird, ihn irgendwie zu besiegen.

    Der Feenmarkt war sehr interessant, und der kleine Bart tat mir leid, wie er sich erst so wohl fühlte, aber dann, als er als Mischling entlarvt wurde, auch von den Feenwesen verstoßen wurde. Er gehört wirklich zu niemandem, das muss sehr hart sein. Wenigstens fängt Mr. Jelliby an, sich um ihn zu sorgen, der ja auch vorher erst sehr abweisend über Mischlinge gedacht hat.

  4. Bea

    Ich bedaure die Mischlinge zutiefst. Sie gehören nirgends dazu und beide Seiten finden sie hässlich. Das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, denn Hettie ist ein süßes kleines Mädchen, die Zweige auf den Kopf hat, die sich mit Sicherheit nicht hässlich machen. Und Barthy unterscheidet sich eigentlich nur durch die spitzen Ohren und die schwarzen Augen. Was soll daran so hässlich sein? Warum muss immer ein Volk versuchen das andere zu unterdrücken? Leider ist das ja schon so, seit es Menschen gibt und wahrscheinlich wird sich daran auch nie etwas ändern. :'(

    Der Grünhexe habe ich von Anfang an nicht getraut. Ich befürchtete sogar, dass der Tee vergiftet sein könnte. Zum Glück habe ich mich da getäuscht. Die Anrede im dem Brief lautet „Freue dich, Schwester“. Die richtige Schwester ist sie wohl eher nicht, aber die Schwester im Geiste. Was für boshafte Wesen. Andererseits kann ich verstehen, dass sie die Menschen hassen, so wie sie von ihnen ausgebeutet werden.

    Leider werden wir ja nicht erfahren wie alles endet, da es ja noch weitere Bände gibt. Ich werde jetzt den letzten Teil noch lesen und dann sehnsüchtig auf die Fortsetzung warten.

  5. Legeia

    Spannend, spannend. Der Grünhexe kann man nicht trauen. Sie stellt also die Tränke her, aber ausmachen tut es ihr nichts, sie ist eine schlechte Schauspielerin.
    Die Beschreibungen des Wagens waren so detailiert, ich konnte mir alles richtig vorstellen.
    Bald sind Barthy und Jelliby sind bald am Ziel.

    Hässlich finde ich hart, denn ich stelle mir Hettie z. B. total niedlich mit ihren Zweigen auf dem Kopf vor und Barthy dürfte auch nicht abscheulich aussehen.

  6. Julia Groß

    Oh ja, die Grünhexe ist schon eine faszinierende Gestalt! Und mit dem Wagen erinnert sie mich irgendwie an die alten verschrobenen Zigeunerinnen. Aber andererseits doch auch ganz schön durchtrieben die Gute, die armen so zu hintergehen…

    Und Hettie ist gar nicht hässlich!!!!

  7. Thomas

    Naja, die Hässlichkeit von Bartholomew wird ja eher im 13. Kapitel beschrieben: spitze Ohren, spitzes Gesicht, Kreuzung aus einem verhungernden Kind und einer Ziege. Was im 14. Kapitel noch dazukommt, ist dass die anderen Bartholomew meiden – das ist vorher nicht so deutlich geworden.

    Dass die Melusine von Jack Box bewohnt wird lässt ihre Hässlichkeit ja fast verschwinden.

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