Die Hiobsbotschaft

Als ich dem Boten die Tür aufmachte, hatte ich schon ein ganz schlechtes Gefühl. Der Mann war so erschöpft, dass er mir wortlos einen Zettel reichte, einen Auszug aus einem Polizeibericht, wie mir dann klar wurde:

Zeuge M. gab zu Protokoll:

Sie hingen in einer Eiche, ganz oben. Wie von den Ästen aufgespießt. Wie geht sowas denn! (murmelt unverständlich) Ich habe so etwas noch nie gesehen, das ist doch nicht natürlich. … Drei Männer, wie Schweine nach dem Schlachten, ganz weiß und ohne Blut. … Über und über voller Löcher. Feine Jacken waren das mal, es müssen feine Herren gewesen sein. Aber sowas, nein, sowas…

Bei den drei Männerleichen handelt es sich um die aus London geschickten Wissenschaftler. M. konnte als Täter ausgeschlossen werden, kein Mann hätte diese Kraft aufbringen können. Er musste nach seiner Aussage ärztlich behandelt werden. Die Menschen in den umliegenden Dörfern haben sich in ihren Häusern verbarrikadiert, täglich treffen Meldungen ein, in denen von Ungeheuern die Rede ist, wir, die Polizeidirektion von Kentish, erbitten sofortige Amtshilfe…..

Hier hörte ich auf zu lesen. „Ja aber, was ist denn mit Professor Samuel Propys, er wollte mir heute Neuigkeiten schicken. Aus Bath. Über die #SchwarzenFedern. Jetzt sagen Sie doch was!“ Der Bote schüttelte nur den Kopf „Es tut mir leid, Sir“. Ich gab ihm sein Geld und als er weg lief, klickte es: Drei Wissenschaftler. Aus London. Professor Samuel Propys ist tot?! Das kann, das darf doch gar nicht wahr sein! Was mache ich denn jetzt nur?

6 Gedanken zu „Die Hiobsbotschaft

  1. Ines Cornelsen

    Mein aufrichtiges Beidleid.
    Wir müssen jetzt schnellstens das Passwort herausfinden.
    Was ist denn mit dem Testament? Hat der Professor irgendwas gesagt, wie du damit umgehen sollst?
    Vielleicht finden wir da ja einen entscheidenen Hinweis.

    Oder haben wir etwas übersehen?

    Viele Grüße
    Ines

  2. M.

    Oh mein Gott!!!
    Ich möchte Ihnen mein aufrichtiges Mitgefühl und meine Anteilnahme übermitteln!
    Sie dürfen jetzt nur nicht die Nerven verlieren und müssen einen kühlen Kopf bewahren; nehmen Sie sich etwas Zeit (am Besten trinken Sie auch etwas Tee) und versuchen Sie sich zu beruhigen. Als Sie die Schublade des Sekretärs öffneten, fanden Sie darin auch das „Testament“ des Professors. Vermutlich befinden sich darin Hinweise, was nach seinem Ableben zu tun ist und vielleicht auch weitere Hinweise auf den Schlüssel seiner versteckten Bibliothek. Die Informationen darin, können sicher dazu beitragen etwas Licht auf die Angelegenheit zu werfen und können vielleicht auch dazu beitragen den Mord an Professor Propys aufzudecken.
    Ich helfe Ihnen natürlich, so weit ich kann!

    1. M.

      PS: Hätte ich gewusst, dass es sich bei einem der drei Toten um Ihren geschätzten Professor Samuel Propys handelt, hätte ich Sie natürlich sofort informiert!

  3. Oscar Beitragsautor

    M, Sie haben den Professor gefunden?! Haben Sie sich denn bereits erholt von Ihrem Schock? Ich habe das Testament nun geöffnet, doch: ein weiteres Rätsel stellt sich uns…

    1. M.

      Ich bin noch immer etwas schwach… dieser Anblick… es war schrecklich! Ich werde sicher noch länger Albträume davon haben! Aber wie muss es Ihnen erst bei diesem tragischen Verlust ergehen. Dennoch – wir müssen stark bleiben und herausfinden, welche Bestie dies dem Professor angetan hat.

  4. Beate Senft

    Oh der arme Professor. Mein herzliches Beileid verehrter Oscar. Wir sollten unbedingt herausfinden, was in dem Testament steht. Vielleicht hat M. sich ja geirrt und der Professor war nicht unter den Toten. Sie hingen ja ganz oben im Baum. Ich hoffe es so. Verehrter Oscar, sie sollten sich dringend ein Weilchen von dem Schock erholen. Trinken sie einen stark gesüßten Tee und dann werden wir alle gemeinsam überlegen, wie es weitergehen soll. Wir werden ihnen immer zur Seite stehen, lieber Oscar. Sie sind nicht alleine

    Herzliche Grüße
    Beate

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