Archiv der Kategorie: Die schwarze Feder

Zwei Welten #SchwarzeFedern

Ich bin auf etwas gestoßen! Wie von Euch angeregt habe ich mich in die „Zwei Welten“ des Professors vertieft. Doch erst, als ich zwei Ausgaben – meine eigene und diejenige aus der versteckten Bibliothek – nebeneinander legte, fiel mir etwas auf:

Zwei Welten #SchwarzeFedern

 

Seht ihr es auch?

Das unsichtbare Testament

Oscars Kerze #SchwarzeFedern

Heute morgen musste ich mich erst um die Organisation der Beerdigung kümmern, eine traurige Angelegenheit! Auch der Empfang gestern Abend zu Ehren des Professors war festlich doch für mich recht lang. An der Garderobe wurde mir eine Notiz von „L“ zugesteckt, mit der Bitte um ein Treffen am Samstag im Hyde Park. Doch das nur am Rande. Als ich heute nach Hause kam,  wagte ich mich daran, das Testament über die Kerze zu halten.

Mir verbrannte ein Großteil des Papiers, diese so angeordneten Zeilen konnte ich retten:

 

      Mein lieber Oscar,

1      w (verbrannt) Lieblingsbuch bin ich nun gefallen. Verzweifeln Sie nicht.

wahren (verbrannt) Gegner sind gefährlich und unbekannt.

0     Mein Haus (verbrannt) Lizzy und Sie.

die Biblio(verbrannt) Ihre.

      Bei Geld(verbrannt)aufen Sie Milton

& Märchen(verbrannt) die

2 Welten, (verbrannt)

Die Bürde (verbrannt)

 

lernen Sie die Sprache

           Ihr S (verbrannt)

Was hat das zu bedeuten? Wer ist Lizzy? Welche Gegner? Fragen über Fragen!!!

Die Hiobsbotschaft

Als ich dem Boten die Tür aufmachte, hatte ich schon ein ganz schlechtes Gefühl. Der Mann war so erschöpft, dass er mir wortlos einen Zettel reichte, einen Auszug aus einem Polizeibericht, wie mir dann klar wurde:

Zeuge M. gab zu Protokoll:

Sie hingen in einer Eiche, ganz oben. Wie von den Ästen aufgespießt. Wie geht sowas denn! (murmelt unverständlich) Ich habe so etwas noch nie gesehen, das ist doch nicht natürlich. … Drei Männer, wie Schweine nach dem Schlachten, ganz weiß und ohne Blut. … Über und über voller Löcher. Feine Jacken waren das mal, es müssen feine Herren gewesen sein. Aber sowas, nein, sowas…

Bei den drei Männerleichen handelt es sich um die aus London geschickten Wissenschaftler. M. konnte als Täter ausgeschlossen werden, kein Mann hätte diese Kraft aufbringen können. Er musste nach seiner Aussage ärztlich behandelt werden. Die Menschen in den umliegenden Dörfern haben sich in ihren Häusern verbarrikadiert, täglich treffen Meldungen ein, in denen von Ungeheuern die Rede ist, wir, die Polizeidirektion von Kentish, erbitten sofortige Amtshilfe…..

Hier hörte ich auf zu lesen. „Ja aber, was ist denn mit Professor Samuel Propys, er wollte mir heute Neuigkeiten schicken. Aus Bath. Über die #SchwarzenFedern. Jetzt sagen Sie doch was!“ Der Bote schüttelte nur den Kopf „Es tut mir leid, Sir“. Ich gab ihm sein Geld und als er weg lief, klickte es: Drei Wissenschaftler. Aus London. Professor Samuel Propys ist tot?! Das kann, das darf doch gar nicht wahr sein! Was mache ich denn jetzt nur?

Bath ist verschwunden!

Mit schockierenden Neuigkeiten kehrte Prof. Propys aus seinem Club zurück: Ganz Bath ist verschwunden! Bauern im Umkreis mehrerer Wegstunden wollen nachts einen ohrenbetäubenden Lärm von Flügeln und Stimmen, knarrenden Ästen und heulenden Winden gehört haben. Dann wurde alles ruhig – wie sich nun herausstellte waren Stadt, Bewohner und näheres Umfeld zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr. Am Morgen war ein Gerichtsdiener nach Bath unterwegs; Stunden später sammelte ihn ein Bauer auf seinem niedergetrampelten Feld auf. Mit abgelaufenen Schuhen, in zerrissenen Kleidern war er so verstört, dass man ihn nach Bedlam bringen musste. Von seinem Pferd fehlt noch immer jede Spur. Ich schreibe dies während der Professor seinen Koffer packt, man hat ihn gebeten, sich die Ruinen anzusehen – niemand traut sich, die Gegend zu betreten, seit man den Gerichtsdiener fand. Am liebsten würde ich mit dem Professor tauschen!  Aber ich darf natürlich nicht mit. Er brauche mich hier, in der Nähe seiner Bücher. Als ob ich dort nicht die ganze Zeit wäre. Außerdem vertraut er mir einen Schlüssel für seinen Sekretär an, für den Fall der Fälle. Doch was soll ihm schon geschehen, er reist mit Kollegen in einer edlen Kutsche, fertigt aus sicherer Entfernung ein paar Skizzen an und wird vermutlich dem König persönlich Bericht erstatten bei seiner Rückkehr.

Was haltet Ihr von diesen Entwicklungen? Wie soll ich mich verhalten?

 

 

 

 

Federnregen in Bath

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

vielen Dank, dass ihr meinem Aufruf so zahlreich gefolgt seid und mir helfen wollt, das Rätsel um die schwarzen Federn zu lösen. Inzwischen berichten auch die ersten Zeitungen über dieses seltsame Phänomen, hier nochmals kurz zu den Hintergründen:

Federnregen in Bath

Für Sir Samuel Propys arbeite ich im Übrigen als Assistent und damit als Mädchen für alles. Ein großer Name, ganz recht, es geht um DEN Propys der mit dem Buch „Die zwei Welten“ die Wissenschaft der Raum- und Weltenkunde revolutionierte. Ihr könnt mir glauben, wie überglücklich ich war, als ich seine Assistentenstelle ergattert hatte. Nun freue ich mich, dass ich meine Studien in seiner Bibliothek fortsetzen kann, denn ein großer Name führt zu großen „gesellschaftliche Verpflichtungen“. Der ein oder die andere von Euch wird meine Situation kennen. So kann ich Ihn auch leider im Moment nicht um Rat fragen – ein Empfang im Buckingham Palace, da kann man natürlich nicht absagen, es gibt Gin und Gurkensandwiches.

Daher sind nun wir gefragt:

Vogelfedern sind es keine, auch nicht aus irgendwelchen Kolonien – habt ihr bereits einen Verdacht? Ist jemand von euch in der Zoologie bewandert oder hat sonst eine Idee? Ich werde mich in den nächsten Tagen in die Bücher des Professors vertiefen, in der Hoffnung, etwas zu finden!

Bitte schreibt mir von Euren Vermutungen und ladet gerne auch weitere Experten und KollegInnen hinzu,

Euer Oscar

(Als Geheimwort für Treffen und Gespräche: #SchwarzeFedern)